Prioritäten setzen, Entscheidungen treffen. Punkt.
Wie treffen wir Entscheidungen? Und was macht es oft schwer? Vor allem, wenn unsere Ängste uns dabei hochpeitschen und wir „außer uns“ geraten? Da ist es hilfreich, wenn wir Impulse und Sichtweisen von Instanzen bekommen, die keinerlei Forderung stellen, die nichts „von uns wollen“. Und so kommt Soprana wieder ins Spiel…
Hier die Durchsage:
Wir sind doch schon da. Wir sind schon da und wir sind gerne da. Wir begrüßen euch voller Freude und warten auf das was kommt von euch und von uns.
Ich bin X und meine Matrix ist Künstlerin mit den Ängsten Starrsinn und Märtyrertum, Ziel Unterordnen, Modus Macht, Spiritualistin, intellektuell-emotional und Seelenalter Alt zwei. Und ich habe Fragen in Bezug auf meine Wohnsituation.
Ich bin vor einem Jahr ungezogen in eine große Wohnung, die wunderschön ist und auf die ich mich sehr gefreut habe. Und seit ich da wohne, haben sich aber ein paar Hürden gestellt und ja, so Unruhe von Seiten der Nachbarn, die da Baustellen initiiert haben und ja, wo ich dann das Gefühl habe, in dieser Wohnung nicht richtig ankommen zu können. Und entgegen meinem Plan habe ich meine alte kleine Wohnung dann immer noch behalten, weil ich die so als Zufluchtsort und ruhigen Ort empfinde, an dem ich mich auch besonders gut mit mir selbst verbunden fühle.
Und eine Weile wollte ich jetzt einfach beibehalten, dass ich beides habe, weil beides mir jeweils was Spezielles gibt. Aber finanziell ist das momentan sehr schwierig für mich geworden und ich sehe mich jetzt vor der Herausforderung mich zu entscheiden. Da möchte ich einfach gerne für mich herausfinden, welche Chancen ich jetzt in dieser neuen Wohnung habe, ob ich da richtig anfangen kann oder ob es wirklich irgendwelche Dinge gibt, die dafür sprechen, dass ich die abgebe. Muss ich kurz meine Fragen selber lesen?
Wir können bereits etwas dazu sagen.
Diese Wohnung ist nicht dein Refugium und wird es auch nicht werden. Und sie ist auch nicht dazu gedacht, dein Refugium zu sein. Aus unserer Sicht war der Schritt, diese Wohnung anzumieten, deshalb hilfreich und nützlich und wichtig für dich, weil diese Entscheidung beinhaltete, dir einen größeren Rahmen und größere Bewegungsfreiheit zu gönnen und dabei ganz an dich zu denken, an dich und an deine anstehende innere Ausbreitung in hellem Licht und Lebendigkeit.
Das ist das, was die Wohnung im Wesentlichen repräsentiert und wie gesagt, aus unserer Sicht war der Schritt, diese Wohnung zu mieten, ein durchaus folgerichtiger und du kannst diesen Lernschritt in dieser Richtung dann für abgeschlossen erklären, wenn du auch jetzt eine Entscheidung triffst, die dem entspricht, was dir ein gutes Gefühl gibt – dir allein.
Die finanziellen Erwägungen sind für dich im Alltag natürlich von Belang, letztendlich aber wird sich dein Leben nach deinen Bedürfnissen richten. Es ist ja auch signifikant, dass du deine alte Wohnung nicht aufgegeben hast. Und auch das war, wie sich jetzt herausstellt, klug.
Auch wenn Andere möglicherweise anderer Meinung waren, hast du es geschafft, bei deiner Haltung zu bleiben, deine Empfindungen und deine Wünsche zu priorisieren. Und dazu gratulieren wir dir! Unsere Empfehlung ist, das auch weiterhin zu tun.
Du kannst dir die Meinungen anderer, so auch unsere, sehr wohl anhören. Und dann tue so, als hättest du nie etwas vernommen außer deinen eigenen Impulsen. Das darfst du, das sollst du und das musst du auch. Denn schließlich bist du diejenige, die dafür die Verantwortung zu tragen hat. Die Verantwortung nicht nur für deine ökonomischen Belange, sondern auch für deine emotionalen, psychischen und seelischen.
Wir sehen deine alte Wohnung als einen guten Fixpunkt zur Zeit, um von dort aus deine Bedürfnisse noch einmal neu zu denken. Und zu sortieren nach der Maßgabe: Was belebt dich, was erfreut dich, was gibt dir Beweglichkeit, Licht und Weite? Denn das ist deine Natur.
Du wirst, wenn es denn an der Zeit und, wie ihr sagt, es „dran ist“, eine Wohnmöglichkeit zugespielt bekommen, bei der es kein Wenn und Aber gibt. Den entscheidenden Schritt, dein Inneres betreffend und das dich Wichtignehmen betreffend, hast du getan. Und wir sagen: Weiter so, ja.
Vielen Dank für diese wunderbare Antwort. Für mich ist jetzt ganz praktisch die große Frage nach dem nächsten Schritt. Also diese Angst vor der finanziellen Unsicherheit oder der Belastung, die es momentan ist, bringt mich dazu zu denken, dass ich jetzt möglichst schnell kündigen sollte.
Und andererseits möchte ich schon oft auf den richtigen Moment warten. Ich möchte jetzt nicht aus Panik handeln, aber ich merke schon, dass es darum geht, dass ich mich auch irgendwie schütze, weil ich da über meine Grenzen gegangen bin und sehr viel gearbeitet habe, um das finanziell zu leisten.
Könnt ihr mir vielleicht was sagen in Bezug auf den nächsten Schritt, also innere Haltung und auch äußerlich – was gibt es direkt als nächstes zu tun?
Wenn es Entscheidungen zu treffen gilt – und das sagen wir nicht nur bezüglich der Wohnsituation, sondern deiner Lebenssituation – sollten deine Maßgaben sein erstens: Löst die Entscheidung bzw. deren Ergebnis in mir Freude aus? Zweitens: Löst sie das Gefühl von Leichtigkeit, Weite und Licht aus oder Helligkeit aus? Macht es mich eher leicht oder macht es mich eher schwer?
Das sind Kriterien, deren Überprüfung weniger intellektuell passieren sollte, sondern ein körperlicher und emotionaler Vorgang ist. Es ist also von dir gefordert, dir diese Fragen im Kontakt mit deinem Körper zu stellen und zu fühlen und zu spüren, wie die Antwort auf diese von uns genannten Prioritäten lautet.
Alle anderen Überlegungen sollten sich dem unterordnen, vor allem die Meinung anderer, die Bedürfnisse anderer, die Wünsche anderer. Sie brauchen dir nicht gleichgültig zu sein, aber du musst und sollst sie deinen unterordnen. Du bist in deinem Leben die Hauptperson und wir sagen etwas flapsig: Gewöhne dich gefälligst daran! Du bist diejenige, mit der du zusammenlebst und mit der du 100% deiner Tage verbringst. Es ist also nur gemäß, dass du in deinem Leben erste Priorität hast. Das sei deine Anti-Märtyrer-Kur.
Du darfst das. Du sollst das und es ist gemäß. Du bist auch nicht dafür zuständig, alle Wünsche Anderer zu erfüllen. Und es gibt Situationen, in denen du nein sagen wirst oder sagen wirst so nicht oder sagen wirst nur unter den und den Bedingungen. Du bist also zu nichts weniger gefordert als zu deiner Hingabe an dich selbst. Klingt das nicht gut? Ja. Frag weiter.
Ich habe noch eine kleinere Frage und eine größere Frage. Die Kleine ist, gibt es in meiner alten Wohnung, wo ich jetzt auch gerade bin, gibt es da etwas, was man in Worte fassen kann, was diese Qualität ausmacht? Oder könnt ihr mir sagen, was es ist, was mich so zu Hause fühlen lässt?
Die Größe deiner Wohnung zwingt dich dazu, zu reduzieren und zu ordnen. Alle Wände sind nah und das ist etwas, was dir vermeintlich Halt gibt und Orientierung.
Zudem steht das Haus in einer guten Energie der Sammlung und Gesammeltheit. Und so ist es dir, aus diesem von deiner Wohnung gehaltenen Sein heraus, leichter möglich, auch dich selbst zu sammeln. Und deshalb ist sie auch ein guter Startpunkt für alle möglichen Ausflüge innerlicher und äußerer Art und Weise, die du unternimmst.
Du wirst diese Art von Konzentration, möchten wir es vielleicht lieber nennen als Enge, diese Art von Konzentration immer dann besonders brauchen, wenn deine starrsinnigen Anflüge weniger werden und du mehr Sicherheit in dir gefunden hast. Und wir sehen dich auf einem guten Weg dahin.
Wenn das der Fall ist, bist du deine eigene Wohnung. Und dann ist es beinahe gleichgültig, wo du residierst. Die kleine Wohnung ist ein bisschen wie dein Inneres. Die Stadtwohnung ist ein bisschen wie dein äußeres Bedürfnis nach Weite und Bewegung und Beweglichkeit und Ausdruck.
Und ja, du, es ist Zeit, dass du stärker in den Selbstausdruck gehst. Noch viel mehr als du es bisher getan hast. Und du wirst dabei sehen, dass Dinge von unkonventioneller Schönheit aus dir herausdrängen, die dich selbst überraschen werden. Du könntest also sagen: Leinen los und Ahoi!
Meine letzte Frage betrifft meinen Freund. Ich hatte mich dagegen entschieden, ihn in meiner neuen Wohnung aufzunehmen, aber jetzt mit diesem Gefühl, dass ich mich sowieso Stück für Stück wieder davon löse, spüre ich Lebendigkeit und auch Freude dabei, wenn ich mir vorstelle, das anzubieten. Er hat vor kurzem nochmal den Wunsch ausgesprochen, in der Zeit, wenn er hier in der Stadt ist, dann bei mir in der Wohnung sein zu können. Er hat dabei in einem Gemeinschaftshaus bei Freunden von uns gelebt.
Ist es im Einklang mit mir selbst, wenn ich mich in diese Richtung öffne, oder gibt es etwas, das dagegen spricht?
Solange du diese Möglichkeiten noch hast, ist es auch klug, alle ihre Vorteile zu nutzen. Feiert also innere Feste in dieser Wohnung, solange sie da ist, und überlege dir bestimmte Rahmenbedingungen, die für dich erfüllt sein müssen, damit die Freude darüber bleiben kann. Kommuniziere sie und stimme sie ab. Und wenn dein Freund sich darauf gut einlassen kann, stimme zu.
Wichtig ist deine Antwort auf die Frage: Wer hat Priorität? Zwinker, Zwinker. All das sind kleine Übungen auf diesem Weg dahin, ein wenig rücksichtsloser zu werden. Rücksicht im Sinne von dich ständig umzuschauen, ob es denen, die dir folgen, auch gut geht.
Eine wichtige Frage ist also für dich auch: Was ist wessen Verantwortung? Ist es alles deine? Wohl nicht. Ja.
Kann ich noch eine Frage stellen in Bezug auf meinen Freund, die jetzt gar nicht geplant war?
Eine Frage ist noch möglich.
Ja, ich erlebe mit ihm immer wieder eine große Lebendigkeit und Freude. Im Moment oder in der letzten Zeit hat sich eine Distanz zwischen uns entwickelt und ich habe mich auch auf Abschied eingestellt und bin jetzt sehr überrascht über die Entwicklung, dass jetzt doch noch mal so eine Nähe entstanden ist. Es gibt bei ihm eine Tendenz, meine Grenzen zu überschreiten und ich hatte jetzt ganz stark das Gefühl, ich will raus aus dieser Dynamik und das bedeutet mehr Abstand. Das paradoxe Moment ist, dass ich Freude empfinde bei der Vorstellung, dass wir noch mal diese Zeit zusammen in der Wohnung verbringen.
Der Abstand tut euch gut. Er tut euch insofern gut, als dass der größere Abstand auch wieder größere Nähe erlaubt. Der Abstand gibt dir die Möglichkeit, dich wieder stärker auf dich selbst zu besinnen und deine Freiheiten während des Auskostens dir auch als Bedürfnisse bewusster zu machen.
Wenn er nicht da ist, musst du nichts verteidigen, nichts einklagen, keine – wie wir schon sagten – Rücksicht nehmen. Eure Beziehung kann noch weiter wachsen, wenn du dieses Gefühl mitnimmst in die Begegnung mit ihm.
Du wirst dann auch für ihn eine noch intensivere Lehrerin sein können, wenn du es wagst, ihn auch zuweilen zu konfrontieren. Mit dir, mit deinen Bedürfnissen und deinen Grenzen und deiner Lebendigkeit und deiner Liebe, deiner Zärtlichkeit und Zuwendung, vor allem dann, wenn sie aus deiner Freude aus dir herauskommt und nicht um etwas zu erreichen. Sie sollte also Ausdruck sein und nicht Zweck, Zeichen und nicht Mittel. Du verstehst?
Übe dich darin, möchten wir dir empfehlen, weniger Kompromisse zu machen. Ein Kompromiss ist auch in gewisser Weise ein Sich-Verstecken. Ein Kompromiss kann eine Art Verschleierung sein dessen, was eigentlich innerlich in dir klar ist. So wichtig Kompromisse sind in eurem Leben und so bereichernd sie auch sein können, sollten sie nicht dazu dienen, dich klein, eng oder unglücklich zu machen. Dann sind es aus unserer Sicht nur Kompromisse, die dich lernen lassen können, wie du es nicht machen solltest. Haben wir dir damit eine Antwort gegeben?
Auf jeden Fall.
Du hast alles in dir, was du brauchst. Du hast Saft und Kraft. Du hast Lebendigkeit. Du hast Kreativität. Du hast Geist und Gefühl. Du bist so reich. Und es wäre doch ein Jammer, wenn du all das nicht in vollen Zügen genießen würdest, nicht wahr? Bleib in der Weite.
Ansonsten haben wir alles gesagt, was zur Zeit bezüglich deiner Fragen und deiner inneren Situation besondere Beachtung erhalten sollte. Wir wünschen dir Freude auch beim Wirken lassen und auch Freude dabei, deine eigenen Wirkungen zu sehen und wertzuschätzen.
Ja, und wir sagen für heute Aloha und Goodbye.
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Nachgespräch
X: Alles beantwortet! Das ist einfach so beseelend, das ist so schön, also ich bin mal wieder ganz wach, was, also – wie viel mehr, als ich erwartet habe, da zu mir strömt, das ist toll. Ja, ja, sehr schön. Ja, ich habe gerade so das Gefühl: wirken lassen! Also das strömt jetzt so hindurch und entfaltet seine Wirkung, was ich gerade gehört habe, und das ist so, also es ist so schön und befreiend. Ja.
Ja, und ich merke auch, dass ich wirklich so das Gespür auch hatte, aber es sind immer so diese Alltagsgedanken und diese Vernunft, sei doch mal vernünftig und so, und im Grunde habe ich es schon so gespürt, ja.
Das ist eigentlich jetzt alles eine sehr schöne Bestätigung, dass ich so in mir wirklich ein sehr klares Gefühl habe und dass es manchmal halt zu diesem Alltagsbewusstsein im Kontrast steht. Ja, das weiß ich auch, aber es ist trotzdem jedes Mal eine Entdeckung, wenn ich dann an so einen Punkt komme. Ja.
Marion: Ja, schön. Das freut mich. Sehr gut.
Sagen die immer Aloha und Goodbye?
Also Aloha sagen sie ganz oft zum Schluss und Goodbye sagen sie auch des Öfteren, ja tatsächlich. Ja, die sprechen eben auch Fremdsprachen anscheinend.
Ja, dieser feine Humor, der gefällt mir auch. Also das ist großartig. Und bist du, also ist das alles dir jetzt auch so präsent, was du mir gerade übermittelt hast?
Schon, ja. Ja, ich bin ja nicht weggetreten. Also es ist ja keine Tief-Trance. Es ist eine Wach-Trance.
Anti-Märtyrer pur. Ich glaube, ich mache mir ein Schild und hänge es mir an die Wand. Das ist Relief. Wenn ich mit dem Märtyrer klarkomme, das ist also mein größter Wunsch.
Es ist wirklich so, in dem Augenblick, wo du dich mit deiner Künstler-Essenz verbindest, sind die Ängste still. Also in dem Augenblick, wo du wirklich diese ganze fast kindliche Leichtigkeit und Neugierde und so dieses … wenn du da reingehst, halten die Ängste die Klappe. Das ist wirklich der Königsweg, mit den Ängsten umzugehen.
Naja, das besonders, was jetzt so besonders tricky ist, sind ja dann diese finanziellen Ängste, wo dann so diese Kollektiv-Vernunft mir dann sagt: Ja, aber lustig und fröhlich und künstlerisch sein kannst du ja jetzt nicht. Mit Minus auf dem Konto kannst du dir das nicht leisten, fröhlich zu sein.
Ich hab mir das schon gesagt, jetzt in das Künstlertum reinzugehen, das hilft mir, aber das ist ja dann verboten.
Dabei wäre ja eine andere vernünftige Überlegung auch, dass du dir sagst, wenn ich schon im Minus bin, sollte ich erst recht fröhlich sein. So ein bisschen erinnert mich das gerade an Karl Valentin. „Ich bin fröhlich, wenn es regnet, denn wenn ich nicht fröhlich bin, regnet es auch.“
Ja, genau. Aber es ist auch wirklich so jetzt mit dieser Perspektive, es wird sich sowieso was tun und wie schön. Also eine Wohnung kommt auf mich zu, es ist ja großartig und eigentlich kann ich mich dann auch entspannen, weil es ist alles da. Ich lebe ja auch nicht in Armut.
Also eigentlich ist alles da, aber es ist eben wirklich, was am Schluss jetzt noch gesagt wurde, es wäre doch schade, wenn du das nicht genießen würdest.
Und das ist das, wo ich mich jetzt so drumherum gekreist habe, längere Zeit, wo ich auch das Gefühl habe, es reicht jetzt, mich so klein zu halten in diesen Ängsten. Also es ist wirklich großartig, was alles da ist. Und jetzt am letzten Samstag hatte ich wirklich eine Trauer in mir, so geht es jetzt nicht weiter. Und gleichzeitig ist alles da. Wie wenn man in so einem Glaskasten sitzt und kommt nicht ran. Ja, aber eben, also bin ich wirklich dankbar mit dieser inneren Ausrichtung, dass ich das jetzt schon hinbekommen habe.
Ja, und ich meine, sie haben es jetzt ja nicht direkt gesagt, aber es ist schon klar, dass es mit dieser Stadtwohnung endlich ist. Aber solange du noch die Möbel drin hast, hau rein.
Ja, ja.
Also solange noch Brot da ist, sollte man es auch essen.
Ja, auch so, mit dem Inneren und Äußeren, das hat es ganz gut getroffen. Also ich empfinde das hier immer so als meine Meditationswohnung. Ich habe das noch nie so empfunden, dass die Kleinheit der Wohnung jetzt so ein Vorteil ist, weil ich habe hier eine unheimliche Weite drum herum. Ich habe immer gedacht, ah, dieser Ausblick, ich habe hier nicht das Gefühl von Enge oder so, auch wenn die Wände nah sind.
Und das andere ist wirklich so dieses Gestalten und auch was Soziales, ja, also Leute einladen und Feste feiern. Das kann man hier halt nicht, da ist die Wand dann auch zu nah. Aber eben, ja, es ist, ja, ich weiß gar nicht, mir fehlen halt so ein bisschen die Worte, aber es ist spannend, was da alles, was ich da entfalten darf und dass es auch nicht von einem einzigen Platz abhängt.
Da kommt ja so diese Angst, ja, wenn ich was aufgebe, dann wird nie wieder, ich werde nie wieder eine Wohnung kriegen.
Ja, ja, naja, ja, und klar, wenn du dann auch gerade, wenn der Starrsinn dich gerade dann so packt, dann ist es ja schwer, ins Vertrauen zu gehen oder im Vertrauen zu bleiben, dass du da schon getragen werden wirst. Sie haben es ja auch so ähnlich gesagt. Mein Bild ist auch, diese Wohnung, die ist so ein bisschen wie du oder wie dein Schneckenhaus. Von dem du dann irgendwie Ausflüge machst und so, das ist auch toll, aber ja, das haben sie ja irgendwie auch gesagt. Der Augenblick, wo du dich aus deiner eigenen Enge mehr befreist, wird auch was Größeres gut sein.
Ja, und besonders dankbar bin ich wirklich über das Wer-hat-Priorität und dieses rücksichtsloser werden, das ist wirklich das Thema, ja, schlechthin. Immer dieses, dass ich mir da auch so reinreden lasse, das hat mir so gut getan gerade zu hören, wie gut das ist, dass ich diese kleine Wohnung hier behalten habe.
Dass meine innere Stimme das wirklich so klar gesagt hat: nein! Da kann man sich Listen schreiben und mit der Steuerberaterin sprechen und sonst was, es ist einfach wichtig und, ja, ja, also das tut unheimlich gut, das so zu hören.
Ja, das hast du anscheinend wirklich gut gemacht, ja.
Das ist so schön, weil also die ganze Welt schaut auf mich und denkt, was macht sie denn? Und dann denke ich auch, was mache ich denn? Aber es hat eine innere Bewandtnis und die darf ich dann auch ernst nehmen.
Genau, ganz genau.
Ich würde dich gerne noch fragen, X, ich fand ja in dieser Durchsage einige Punkte, die wichtig waren und auch in der Formulierung so speziell und – dürfte ich die anonymisiert in meinen Blog stellen? Weil, Leute finden sowas immer klasse und fühlen sich dann auch häufig ermutigt und so. Und ich finde, das ist auch wieder so eine ermutigende Durchsage. Also wenn ich das dürfte, wäre das toll.
Ja.
Ja, schön.
Da freue ich mich jetzt auch darauf, das nochmal anzuhören. Ich schreibe mir das dann mal ab.
Genau.
Das lässt das nochmal mehr bei mir ankommen. Diese Formulierungen, die sind wie Medizin.
Das war ein schöner Satz, muss mir gleich mal aufschreiben.
Ja.
Ja, gut. Ich mache hier jetzt gerade erstmal aus.
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Ich finde es ja immer spannend, welch passende Worte Soprana findet, die Orientierung und Ermutigung geben. Und, wie Soprana auch einmal erwähnte: Jede Durchsage ist immer auch eine Energieübertragung. Ich bin oft überrascht, was eine solche Session in den Menschen alles bewegt.
Wenn Sie ebenfalls eine mediale Beratung haben wollen, gehen Sie einfach mit mir in Kontakt – wir finden bestimmt einen Termin, auf den Sie nicht so lange warten müssen. Wie funktioniert eine mediale Beratung? Lesen Sie hier.
Oder Sie entscheiden sich dafür, das Channeln selbst zu lernen. Biete ich auch an. Schauen Sie hier…
Herzliche Grüße
Marion

