Geld und Arbeit – Geben und Nehmen: Was ist meine Arbeit wert?
Geld ist für viele ein brisantes und sehr ambivalentes Thema (ambi-valent – nettes Wort in diesem Zusammenhang 😉 ). Wir wollen es, wir verachten es, wir schreiben dem Geld Eigenschaften zu. Die Frage einer Klientin nach der Preisgestaltung beantwortete Soprana genauso spannend, wie erwartet. Und auch die zweite Frage, die scheinbar nichts mit der ersten zu tun hatte, entpuppte sich als bereichernde (sic!) Ergänzung.
Hier der gechannelte Text:
Wir sind doch schon da. Wir sind da, wir begrüßen euch, wir umwirbeln euch, wir umfassen euch und wir sind da und wir hören.
Ich grüße euch und ich danke euch, dass ihr gekommen seid.
Ich bin X. Meine Rolle ist Priesterin, Hauptangst Märtyrertum, Nebenangst Starrsinn, Entwicklungsziel Unterordnen, Modus Vorsicht, Mentalität Spiritualistin, Reaktionsmuster motorisch-emotional, Seelenalter Alt 4, Seelenweg Weg der Berührung. Die Zusammensetzung meiner Seelenfamilie ist: Künstler in Überzahl und Priester.
Meine erste Frage an euch:
Ich male Energiebilder im Auftrag für Menschen, individuell. Ich liebe diese Arbeit. Ich brauche für ein Bild einen ziemlich langen Zeitraum und es fällt mir immer schwer, die passenden Preise für ein Bild zu ermitteln und zu kommunizieren. Wie kann ich einen angemessenen Preis herausfinden, der sich für beide und alle Beteiligten stimmig anfühlt?
Um eine Stimmigkeit für deine Preise überhaupt ermitteln zu können, ist es wichtig, dich von ein paar limitierenden Überzeugungen zu befreien. Zum Beispiel von der Überzeugung, dass eine Gabe, noch dazu eine spirituelle Gabe, also ein Geschenk an dich, nicht monetär genutzt werden dürfe. Noch dazu, wenn dir die Erfüllung dieser Gabe, also das Herstellen dieser Bilder, so viel Freude und Erfüllung bereitet.
Es ist ein wenig so, als wenn ein Musiker, der begnadet ist, sagen würde, ich nehme für mein Spiel kein Geld. Es ist so, als wenn ein Arzt sagen würde, ich nehme für mein Heilen kein Geld. Ja, soll er dann verhungern?
Ihr lebt in einer Gesellschaft, die sich darauf eingelassen hat, Geld als ein Tauschmittel zu etablieren. Und einige von euch wissen, dass Geld weit mehr ist als ein Tauschmittel. Es ist ebenfalls ein Katalysator für eine Vielzahl intensiver Entwicklungsmöglichkeiten.
Geld ist eine, aus unserer Sicht, unglaublich interessante Projektionsfläche für so vieles. Und wir bewundern die Idee, Geld als dieses Äquivalent von Leistung und Materie erfunden zu haben. Nun billigt ihr häufig dem Geld sehr individuelle, kultur- und zeitabhängige Kriterien zu. Wir meinen damit, dass manchmal in einer bestimmten Summe Geldes sehr viel Ideelles oder sehr wenig Ideelles oder sehr viel Materielles oder sehr wenig Materielles enthalten ist. Geld und vor allem der Wert des Geldes ist eine völlig subjektive Größe. Und das macht es manchmal schwer, so etwas wie eine gerechtfertigte Einschätzung dessen vorzunehmen, was den Wert einer Sache angeht.
Wir empfehlen dir, dich zunächst einmal von diesem Gedanken, diese Leistung müsse in irgendeiner Form gerechtfertigt sein, zu verabschieden. Denn das ist etwas, was sich ohnehin nicht objektiv festlegen lässt. Von nichts, auch nicht von deinen Werken.
Deine Angststruktur gebietet dir darüber hinaus, deinem eigenen Werk wenig Wert beizumessen. Das ist schade, denn der Wert, dem du deinen Bildern gibst, ist auch für andere eine Marke, eine Markierung für deren Wert. Und du weißt, wie die Psyche von Menschen mitspielt in diesem Spiel. Und das darf sie auch, denn auch das gehört zu eurem Menschsein.
Viele Menschen können sich auf bestimmte Dinge leichter einlassen, wenn sie viel dafür bezahlt haben. Somit ist ein hoher Preis unter anderem auch ein Vehikel dafür, wie viel Ernte jemand aus etwas generiert. Diese Tatsache könnt ihr verachten, nutzen, ausnutzen. Ihr könnt damit alles tun, was ihr möchtet. Wie bei allem in eurer Welt.
Und so könnte eine Überlegung sein, ein Ansatz für dich, darüber nachzudenken: Was möchtest du, wie mit deinen Bildern umgegangen wird und was aus ihnen genommen, geerntet, empfangen werden kann? Möchtest du, dass es viel ist? Dann entschließe dich zu einem höheren Preis.
Wir könnten nun zu diesem Thema noch viel Weiteres sagen. Und ihr könnt uns an anderer Stelle dazu weiter befragen. Ist deine Frage damit zunächst beantwortet?
Ja. Vielen Dank.
Dann kannst du jetzt eine weitere Frage stellen.
Es geht um eine Entfaltungsaufgabe Alt-Vier, also das eigene Wohl mit dem Wohl der Gemeinschaft verbinden. Ich habe das Gefühl, dass es ein tägliches Programm, ein tägliches Brot ist. Und es beschäftigt mich immer wieder, in welchem Leben bin ich wohl auf Alt-Vier?
Wir zögern ein wenig, dir diese Frage zu beantworten. Wissen wir doch, dass du ein wenig dazu neigst, deinen eigenen Wert von solchen Kriterien beeinflussen zu lassen. Wir können dir sagen, dass du in der Mitte dieser Entfaltungsaufgabe stehst.
Du hattest bereits ein Leben auf Alt 4, und dieses hier ist dein zweites. Du bist sozusagen mittendrin – an der Stelle, wo du dich intensiv, und das zeigen ja auch deine Fragen, damit befasst: Was gebe ich? Was bekomme ich? Darf ich bekommen? Was habe ich zu geben?
Und wir können dir aus der seelischen Perspektive sagen: Du machst deine Sache gut. Die Art des Gebens, die verbunden ist mit diesem Seelenthema, hat etwas damit zu tun, in der Tiefe zu lernen, zu spüren, zu erfahren und dadurch zu wissen, dass das Geben nur dann ein wirklich freudiges ist – freudig für den Geber, aber vor allem auch für den Empfänger – wenn es ein Geben aus der Fülle ist.
Denn es geht nicht um das Geben aus der Märtyrerposition, darum, euch auslutschen zu lassen und das Letzte noch aufzubringen, denn das ist ein Geben aus Angst. Ein angstvolles Geben ist aber für den Empfänger keine Freude.
Dieses Prinzip wirklich sowohl intellektuell als auch fühlend zu erfassen, sodass deine ganze Menschlichkeit, deine gesamte Neurologie, jede Faser deines Körpers in dieser Schwingung ist, ist das Ziel dieser Entfaltungsstufe. Und du weißt, dass alle Schritte dorthin ihren Wert und ihre Wichtigkeit haben, denn jeder Schritt dient.
Deshalb erlaube dir auch, jeden Schritt, den du zu diesem Thema bewusst oder unbewusst tust, zu genießen und keinen Wettbewerb daraus zu machen. Denn das ist nicht das, worum es geht. Es geht darum, jeden Zentimeter dieses Weges als gleich kostbar und wichtig anzuerkennen und sich so weit wie möglich daran zu freuen, dass du ihn gehst. Nicht um anzukommen, sondern um zu gehen.
Ihr lebt in einer Zeit, und wir haben es schon häufiger angemerkt, die sehr ungeduldig ist, die sehr ergebnisfixiert ist und so auch im Spirituellen eine Art von Schneller, Höher, Weiter als ein Wettbewerb entstehen kann.
Aus unserer Sicht ist das sehr lustig. Nicht, um uns darüber lustig zu machen, sondern weil es in der Tiefe dieses große Bemühen zeigt, es richtig zu machen, es schnell zu machen, es gut zu machen. Und das dauert uns, hat aber auch etwas Amüsantes – mit Verlaub. Ist dir das Antwort genug?
Ja. Vielen lieben Dank.
Wir danken dir für deine Fragen und können dir sagen, dass Bemühen ein Ergebnis nicht verbessert. Achtsamkeit und Freude am Tun tun es schon. Und die größte Ausbeute aus dem Gehen eurer Wege wächst dadurch, dass ihr hin und her oszilliert zwischen beiden Polen.
Ja. Ich danke euch.
Wir verabschieden uns von euch… danken euch von ganzem Herzen …und sagen Aloha und Goodbye.
Soweit meine kausale Quelle.
Wie gehst du selbst mit dem Thema Geld um? Wie schaust du selbst auf Menschen, die viel besitzen, und wie auf Leute die wenig haben? Wie gestaltest du den „Wert“ deiner Arbeit? Schreibe doch was dazu in die Kommentare!
Und wenn du willst, lasse dir deinen Fragen auch von „höherer Warte aus“ beantworten.
Mehr darüber hier: MLI Spirit
Oder du schreibst mir direkt
Liebe Grüße,
Marion

