Was ist Glück aus spiritueller Sicht?

Wie Sie vielleicht schon wissen, fragen wir des Öfteren meine kausale Quelle Soprana nach Erklärungen zu scheinbar alltäglichen Vorgängen oder Gefühlen, lassen uns Definitionen aus spiritueller Sicht geben. Heute geht es um das Thema Glück!

Meine erste Frage heute ist: Wie würdet ihr das menschliche Glück definieren? Ist es identisch mit den von euch durchgegebenen Urfreuden zum Beispiel? Oder würdet ihr es anders definieren?

Glück – ist eine Hutschachtel.

Glück hat nichts zu tun mit den von uns erwähnten Urfreuden im engeren oder weiteren Sinn. Denn Glück ist etwas, was ihr euch zum größten Teil selbst schafft. Glück hat unendlich viele Facetten, viele, viele Gesichter und kann sich in den entlegensten Orten und Situationen verstecken. Und tritt für den zutage, der es erkennen will.

Glück ist etwas, was ihr euch durch den Prozess des Erkennens erschafft. Glück ist also zu einem sehr großen Teil eine eigene Kreation und hat kaum mit den euch umgebenden sogenannten Umständen zu tun.

Glück ist außerdem etwas, was abhängig davon ist, was ihr für wertvoll erachtet. Somit ist Glück auch in den verschiedenen Bewusstseinsstufen ⌊Seelenaltersstufen⌋ verschieden.

Glück kann im Kleinen und im Großen sein. Glück kann sich ebenso schnell verlieren, wie ihr es gewinnen könnt. Glück ist ein Zauber. Ja.

Gibt es dann eine spezifische Glücksart, zum Beispiel der Energie eins, oder kann man das so nicht in sieben Glücksarten unterteilen?

Das ist so nicht möglich.

Ihr fühlt euch – vor allem in den Bewusstseinsstufen, die verbunden sind mit Kindseele und junger Seele und auch noch weitreichend reifer Seele – mit dem verbunden, was ihr äußere Umstände nennt. Glück wird oft und häufig an Materie und materiellen Dingen festgemacht.

Und erst ab der Mitte des Reifseelenzyklus wird es euch deutlicher, dass es mit äußeren Umständen wenig zu tun hat. Glück kann in Momenten und in Situationen liegen. Zum Beispiel, wenn ihr mit einer anderen Person in einem liebevollen Kontakt seid und euch in die Augen blickt und euch gestattet, all die Berührungspunkte energetischer und geistiger Art und Weise sich verbinden zu lassen, sodass der energetische Fluss zwischen diesen beiden Personen zu einem Strom werden kann. So kann das als tiefer Glücksmoment empfunden werden.

Genauso kann eine junge Seele Glück empfinden, wenn sie ihr erstes, neues, selbstverdientes Automobil vom Autohändler in Empfang nimmt – dass dann das Automobil selbst mehr eine Metapher ist für das, was es dann vermeintlich über den neuen Besitzer aussagt, ist nicht bewusst.

Glück kann entstehen, wenn jemand vor einem Zebrastreifen steht und weiß, dass er jetzt sicher die Straße  überqueren kann in dem Bewusstsein seiner Beweglichkeit. Glück kann also im Grunde in jedem Moment existieren.

Und Glück hat viel zu tun mit dem Wahrnehmen von dem, was euch geschenkt ist und der Freude, die das Bewusstsein dieses Geschenkes auslöst.

Glück ist nicht festzuhalten. In dem Augenblick, in dem ihr danach greifen wollt, um es zu konservieren, ist es bereits verflüchtigt. Glück ist also ein Geschenk, was ihr euch selbst macht. Und Glück ist immer ein vergänglicher Moment.

Vielen Dank, vielen Dank. Habt ihr jetzt eigentlich als kausale Quelle auch eine Empfindung von Glück oder ist es für euch nicht mehr relevant?

In der Tat sind wir sehr, sehr häufig, fast immer, in einem Zustand, den ihr als glückhaft bezeichnen würdet. Das liegt daran, dass wir ein tiefes Bewusstsein unserer selbst haben, angstfrei sind und in der Lage, das, was ihr den Moment nennt, ganz zu leben. Wir in dieser kausalen Sphäre befinden uns in der glücklichen Lage, durch das Geben von Lektionen, durch das Geben von Antworten, unsere Aufgabe und Bestimmung zu leben. Und wie ihr euch denken könnt, ist die Erfüllung einer Aufgabe ebenfalls tiefes Glück.

Wenn also das Nötige und das Gewünschte ein und dasselbe sind, ist das auch eine wesentliche Form von Glück.

Kann man jetzt eigentlich sagen, dass ein Mensch glücklicher ist als der andere? Kann man das irgendwie, also zumindest in dem entsprechenden Augenblick, kann man da irgendwelche Glücksskalen aufmachen?

Die Glücksskala, wie du es genannt hast, besteht einzig und allein in der Intensität, mit der du dich auf einen bestimmten Moment in völligem Einverständnis und in tiefer Hingabe einlässt. Das ist Glück in höheren Seelenaltern.

 

Soweit Soprana. Ich hoffe, die Texte sind Inspiration und auch Glücksförderer für Sie und dich!

Und wenn Sie ebenfalls Antworten auf persönliche oder allgemeingültige Fragen bekommen möchten, gehen Sie einfach gleich in Kontakt und buchen Sie eine Sitzung ganz allein für SICH!

Alles Liebe und viel Glück! 🙂
Marion

 

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