Medialität und Zweifel – gehören zusammen!
In meinen Ausbildungen zum Medium, also den Kursen „Die Kunst der heilenden Intuition & Medialität“, die ich online und in Präsenz anbiete, ist immer wieder eine Frage Thema: Woher weiß ich , ob ich tatsächlich mit einer „Quelle“ verbunden bin oder mir alles selbst ausdenke? Ich kenne diese Zweifel nur allzu gut!
Vor allem Menschen mit der Angst vor Unzulänglichkeit, die sich in Selbstverleugnung äußert, sind davon betroffen, und auch Priesterseelen neigen dazu, hadern sie mit ihrem Dauerthema „Lüge oder Wahrheit“ sozusagen berufsmäßig an ihrer Verbindung zum göttlich-seelisch-Geistigen. Und daher sprechen wir in der Ausbildung häufiger darüber. Ich finde das angemessen und richtig. Denn offen gestanden graust es mich ein wenig vor Medien, die diese Zweifel NICHT haben und sich für unfehlbar halten. Gibt es. Jede Menge!
Am Abschluss der vierteiligen Ausbildung steht ein Zusatzblock, der eine persönliche Supervision beinhaltet. Und im Zuge dessen beantwortet Soprana für die Teilnehmenden auch eine Frage zu deren eigener Medialität. Ist mir auch wichtig.
Eine Teilnehmerin (die nebenbei gesagt mittlerweile tolle Durchsagen macht) hat also die Zweifel zu ihrem Fragethema gemacht. Hier Sopranas Antwort – mit einer gehörigen Prise Humor und Leichtigkeit, wie das ja ihr Markenzeichen ist…
Das Channeling
Soprana: Wir sagen guten Tag, wir sagen hallo, und wir schließen euch ein in unsere Energie und sind in ihr verbunden und sagen guten Tag.
Vielen Dank, dass ihr gekommen seid. Ich bin eine Heilerin mit selbstverleugnendem Starrsinn, Akzeptieren, Vorsicht, Idealistin, intellektuell-emotional, Alt 4 und dem Weg der Sehnsucht.
Meine Fragen betreffen heute das Thema meiner Medialität. Das Thema zieht mich wirklich magisch an und ich übe es auch schon seit einiger Zeit, werde aber noch von wirklich starken Zweifeln gequält. Warum sind meine Zweifel so stark? Kann ich mehr Vertrauen in meine mediale Praxis finden?
Liebe X, wie gut, dass du diese Frage stellst, denn sie zeigt gleichzeitig, dass du es dir in diesem Muster des Zweifelns auch ein wenig bequem eingerichtet hast. Wir sehen, dass du in der Tat hin und wieder von deinen Ängsten getrieben bist, doch es ist durchaus nicht so, dass deine Zweifel wirklich immer von ihnen motiviert sind. Es ist auch ein wenig eine Angewohnheit und eine Vorstellung von dir selbst als eine zweifelnde Person. Das Zweifeln also ist etwas, was du als einen Teil deiner Identität setzt. Und du möchtest dich mit diesen Zweifeln auch ein wenig abheben von denen, die allzu naiv mit heiligen Dingen umgehen.
Wir möchten dir empfehlen, das Zweifeln nicht aufzugeben, jedoch darauf zu achten, dir nicht immer wieder die gleichen Zweifel aufzutischen, sondern neue Zweifel zu ersinnen. Zweifel, die vielleicht in konstruktive Fragen münden könnten. Sodass deine Fähigkeit zu hinterfragen genutzt wird auf eine interessante und unterhaltsamere Art und Weise, als du sie jetzt anwendest.
Immer dann, wenn du merkst, dass die Zweifel die gleichen bleiben wie die, die du schon immer hattest, kannst du sie gleich ablegen in der Schublade: Muster, uninteressant, Zeitvertreib.
Überlege lieber, was könnte neue Zweifel sein? Und du wirst merken, dass du eine gewisse Lust an diesem neuen Spiel empfinden kannst und damit die Zweifel einerseits leichter, andererseits ernster nehmen kannst als zuvor. Und du wirst schneller merken, wann es eher kluge und wann es eher leicht langweilige Zweifel sind.
Probiere auch, in dem Moment, in dem die Zweifel dich vor sich hertreiben, stehen zu bleiben, dich umzudrehen und ihrerseits sie vor dir herzutreiben. Was mit der Suche nach immer neuen Zweifeln tatsächlich auch geschieht.
Probiere weiterhin, die Zweifel in deinem Körper zu verorten und du wirst in den meisten Fällen feststellen, dass sie ein munteres Kreiseln in deinem Hirn sind. Mache sozusagen eine paradoxe Intervention, in dem du dich schon auf die nächsten Zweifel freust. Lass sie laufen und geh zur Tagesordnung über.
Vielen Dank. Gibt es noch einen Aspekt, dass ich wirklich Angst vor Medialität oder vor der Anwendung an eine Quelle habe?
Nein, es ist mehr die Vorstellung, denn die Anbindung ist deine Sehnsucht, sie ist dir vertraut. Du weißt nur nicht immer, ob der Boden, auf den du dich dann wirfst, dich trägt. Diese Frage lässt sich aber nie im Theoretischen beantworten, wie du weißt, sondern nur, indem du es tust.
Verstehe ich. Würde es mir trotzdem noch ein Gefühl von Sicherheit geben? Ich channele ja immer wieder und habe das Gefühl, einen Kontakt zu haben. Könnt ihr mir diesen Kontakt beschreiben? Handelt es sich hier um eine Quelle?
Wir sehen, dass du mit zwei unterschiedlichen Quellen verbunden bist. Das ist zum einen dein Geistführer und es ist des Weiteren eine kausale Quelle. Diese kausale Quelle besteht aus Heilern, Priestern und Gelehrten. Sie schätzt deine Klarheit und die Ähnlichkeit eurer Vibrationen und sie schätzt deine Bereitschaft, dich auf Emotionalität einzulassen. Sie freut sich, dich gefunden zu haben und möchte dich wissen lassen, dass sie mit dir glücklich ist.
Sie möchte dich auch dazu ermuntern, der Liebe in deinem Leben noch mehr Raum zu geben. Da ist bereits viel, aber du darfst deiner Fähigkeit und auch deiner Sehnsucht danach, dich in der Liebe aufgehoben zu fühlen, sie in so vielen Situationen und Momenten wahrzunehmen und dich noch bewusster darin schwelgen zu lassen. Bade dich in ihr, suhle dich in ihr – nicht, weil du dann besser wärst, sondern einzig und allein zu deiner Freude und deinem Genuss. Hast du dazu noch eine Frage?
Könnt ihr mir noch erklären, wie ich den Geistführer wahrnehme oder wie er momentan für mich spürbar oder tätig ist?
Ein wenig ähnlich fühlt er sich an, nur ein wenig näher, ein bisschen kumpelhafter möchten wir sagen. Er ist die Instanz, die du etwas weniger spürst als deine kausale Quelle, weil er dir so ähnlich ist und du weißt, dass wir Ähnliches schwerer wahrnehmen als Unterschiedliches.
Wir möchten dir vorschlagen, dass du dir von ihm ein Symbol senden lässt und dieses Symbol entweder als Bild oder tatsächlichen Gegenstand herstellst oder besorgst und eine Zeit lang mit dir herumträgst, sodass es dir zur Gewohnheit wird zu wissen, dass er an deiner Seite ist oder an dir hängt oder du ihn in der Tasche hast oder er dich.
Vielen Dank, es fühlt sich alles ganz wunderbar an und ich habe für heute keine weiteren Fragen mehr. Danke für euer Kommen.
Wir wünschen dir viel Freude mit deinem Talent und möchten dich noch einmal darin bestärken, den Genuss, den es dir bereitet zu channeln und dabei die Energien zu spüren, die diese besondere Art der Kommunikation zwischen den verschiedenen Personen und Elementen und Instanzen ins Fließen zu bringen, wirklich zu genießen. Mache es dir zur Freude, aus keinem anderen Grund.
Vielen Dank.
Dann verabschieden wir uns für heute und sagen Aloha und bye bye!
So weit mal wieder Soprana.
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Danke und HerzGrüße von Marion

